Folge 15: Rückschau Teil 3 - Körper akzeptieren

Shownotes

Ein weiteres meiner Therapieziele lautete "meinen Körper akzeptieren" und auch da ist noch nichts beendet. Die Ablehnung meines Körpers begeleitet mich auch schon so lange und ist auch eng mit Burnout, Depression und vor allem der Binge Eating Störung verbunden. Wo stehe ich da gerade? Kann ich jemals meinen Körper akzeptieren? Wie mache ich weiter? Das und mehr teile ich mit Dir in dieser Folge.

Feedback, Fragen, Anregungen für Folgen, gerne an: awiekatze@awiekatze.de Instagram: awiekatze

Hinweis und TW: ich bin keine medizinische oder psychologische Fachkraft, ich berichte in meinem Podcast von meinen ganz individuellen Erfahrungen, Gedanken und Erlebnissen als Person mit einem Burnout, Depression und einer Binge Eating Störung. Wenn Du Dich derzeit nicht emotional stabil für diese Themen fühlst oder befürchtest, dass dies Themen sind, die Dich triggern könnten: pass auf Dich auf, höre diese Folge nicht oder nur mit einer Vertrauensperson zusammen.

Wenn Du Dich akut in einer Krise befindest, zögre nicht, kontaktiere die nächste psychiatrische Klinik in Deiner Nähe oder den Notruf unter 112.

Du kannst Dich auch Dich immer anonym und kostenfrei an die Telefonseelsorge wenden. Die Nummer: 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222.

Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention zu ersten Anlaufstellen, darunter auch dem Link zum Info-Telefon Depression und zu Beratungsstellen wie auch einem Selbsttest. Die Adresse lautet: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/erste-anlaufstellen

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, mein Name ist Mareike und ich berichte hier aus meinem Leben nach Burnout und mit Depression.

00:00:05: Und weil es in diesem, in meinem Leben, in meinen Gedanken und Gefühlen manchmal wenig Struktur gibt, heißt der Podcast von Avi Katze bis Z – die Depression!

00:00:28: Also normalerweise würde ich jetzt wieder sagen, dass es mir so wahnsinnig leidtut, dass ich solange keine neue Folge aufgenommen habe etc.

00:00:34: Ich habe nun beschlossen, dass sich das nicht mehr tun werde Denn ich merke wie sehr ich mich selbst so unter Druck setze und wie sehr mir dann immer im Kopf herumschwirrt Du musst deine neue Folge machen!

00:00:45: Warum hast du noch keine neuen Folge gemacht?

00:00:47: Als hätte ich irgendjemandem versprochen wöchentlich eine Folge aufzunehmen.

00:00:50: Es ist nervig Und es ist kräftezehrend Was ich damit mir selber mache.

00:00:53: Dabei weiß ich ja eigentlich dass wenn ich genug Kraft und Energie habe neben Vollzeitschoppen und allem anderen, was sich noch habe, dann nehme ich eine neue Folge mit einer gewissen Leichtigkeit auf.

00:01:03: Und auch dann erst bin ich überhaupt inspiriert über was ich reden mag!

00:01:25: Stabil genug für diese Themen.

00:01:26: und oder du befürchtest, dass das Themen sind die dich triggern könnten dann passt bitte auf dich auf.

00:01:30: Wenn es dir gerade nicht gut geht um das Gefühl hast nicht weiter zu wissen.

00:01:33: Die Nummer des Sorgen-Telefons ist null acht hundert drei mal die eins null dreimal die Eins Oder Null.

00:01:39: Acht Hundert Drei Mal die Eins Null Dreimal die Zwei.

00:01:42: Das findest Du auch nochmal den Show Notes?

00:01:44: Du kannst ja kostenfrei und anonym anrufen und auch jederzeit.

00:01:47: Es ist ein Zeichen von größter Stärke nach Hilfe zu fragen Und du bist nicht allein damit.

00:01:52: Also die letzten Wochen und Monate Anstrengend wäre jetzt kein richtiger Ausdruck, obwohl sie waren anstrengender.

00:01:59: Also ich hatte viele Tiefpunkte die ich anscheinend erst mal verarbeiten musste und was den ich auf echt viel gelernt habe.

00:02:05: Ich hatte auch unter anderem wieder einen S-Handfall.

00:02:07: ja leider Und noch ein Beispiel!

00:02:09: Ich wollte eine Einwohnerende wegfahren, musste aber alles absagen weil mir die Kraft einfach ausgegangen ist.

00:02:15: und ich war so traurig Weil ich hätte mir das alles so schön vorgestellt und wiederverlassen mich die Kräfte, die Energie.

00:02:22: Und weder kann ich nicht das machen was ich mir vorgenommen habe?

00:02:24: Und ja!

00:02:25: Ich dachte auch... ...ich hab versagt!

00:02:28: Und ich habe das mit Freundinnen geteilt und eine Person hat mir dann eine Sprachnachricht zukommen lassen, die mir damals sehr gut getan hat.

00:02:35: Und ich darf sie mit euch in etwas veränderte Form teilen.

00:02:38: vielleicht kann das gerade jemand gebrauchen.

00:02:41: Sei nicht zu hart zu dir.

00:02:42: es geht den Wellen.

00:02:43: Manchmal denkt man es geht gut und manchmal ist es doch zu viel Und das ist in Ordnung.

00:02:48: Es ist auch viel besser, wenn du für dich nun spürst, wenn es zuviel ist und dass du dann lieber frühzeitig die Reißleine ziehst als dass es dir noch schlechter geht nur weil du denkst was erfüllen zu müssen.

00:02:58: Wenn du zurückschaust und vergleichst wo du jetzt schon stehst gerade diese ganzen Erfolge machen es grad sehr traurig dich so zu sehen wie streng du zu dir selbst bist.

00:03:07: bei jedem anderen hättest du mitgefühlt also sei nicht so hart zu dir Selbst.

00:03:13: vielleicht hat es jetzt jemanden grade gebraucht.

00:03:14: mir hat's damals wahnsinnig gut getan.

00:03:17: Okay, also welche Inspiration kam mir nun für diese Folge?

00:03:19: So inspirierend ist es dann doch nicht.

00:03:22: Ich mache meinen Rückschauer einfach weiter und diesmal möchte ich über ein weiteres Therapieziel sprechen was ich in der Verhaltenstherapie hatte Und ach ja!

00:03:30: Ich muss sagen hatte denn ich hatte meine vorerst letzte Therapiestinde Ehrlich gesagt kommen wir jetzt gerade der Gedanke, ob das die Tiefpunkte erklären könnte.

00:03:38: Denn in der Therapie, also es war ja einmal mörchendlich haben wir zu Beginn der Stunde immer darüber geredet wie's mir geht und da kann ich das immer richtig gut mit der Therapeutenperson aufarbeiten.

00:03:49: Und ja jetzt bin ich da wohl auf mich alleine gestellt und hab wohl oder übel ausprobieren müssen was ich da gelernt habe.

00:03:56: Also der Gedanken fühlt sich jetzt gerade echt stimmig an den.

00:03:59: Ich habe auch wieder angefangen, Dinge zu tun bei denen ich weiß dass sie immer in der Psyche guttun wie wieder fast jeden Tag Tagebuch zu schreiben.

00:04:06: Und da hab' ich mich ja auch mit dem Fressanfall auseinandergesetzt so wie wir es auch in der Therapie gemacht haben.

00:04:10: was waren die Gefühle davor?

00:04:12: Was war das Bedürfnis, was nicht gestillt wurde?

00:04:14: Ja und scheinend habe jetzt gerade gelernt alleine ohne Therapeutenperson im Alltag besser zurechtzukommen und das hat wohl ein paar Kräfte gekostet.

00:04:21: also an alle die das grad durchmachen respekt an euch.

00:04:25: Aber zurück zum Thema für heute.

00:04:26: Eines meiner Therapieziele war, meinen Körper zu akzeptieren.

00:04:29: Gerade da ich durch meine Fressanfälle die nach dem Zusammenbruch wirklich wahnsinnig stark ausgeprägt waren habe ich es sehr zugenommen und Kraft fürs Sport hatte ich erst recht nicht Und für Disziplin sowieso nicht und für regelmäßiges Essen nicht.

00:04:42: Ich war ja froh wenn ich mir eine Zähne geputzt habe.

00:04:43: Ich hatte aber vor dem zusammenbruch gerade angefangen irgendwie meinen Körper so langsam zu akzipzieren.

00:04:48: Zum Beispiel habe ich das erste mal gerne kurze Hosen getragen.

00:04:52: Ich habe auch durch CrossFit gelernt und gemerkt, was mein Körper kann.

00:04:56: Und wer hat dieser Sport da echt viel gegeben?

00:04:58: Das tut er immer noch!

00:04:59: Ich hab meinen Körper neu kennengelernt und ich war das erste Mal richtig stolz auf ihn, was der leisten kann.

00:05:03: Ja aber das war dann nach den über zwanzig Kilo Gewichtszunahme alles weg.

00:05:08: Und CrossFit vorerst auch weil dafür hatte ich echt keinerlei Kraft und keine Energie.

00:05:14: Also mein Körper war und ist nach dem Zusammenbruch ein großes Problem für mich.

00:05:18: Wenn ich ehrlich bin, ist er das schon seit ich elf oder zwölf Jahre bin.

00:05:21: Also es anfängt mit dem Erruieren, wie soll ich eigentlich aussehen in einer Gesellschaft?

00:05:27: Wie sehen die anderen aus und ... Ich hab mich seit meiner Kindheit nicht wieder wohl im Körper gefühlt.

00:05:34: also ab elf-zwölf war das weg Und deswegen war die Zeit vor dem Zusammenbruch als ich gerade anfing ihn zu akzeptieren ihn vielleicht sogar zumögen In meine Erinnerung eine richtig schöne Zeit.

00:05:47: Wenn ich doch mal ein bisschen tiefer in mich gehe, war auch damals ... na ja.

00:05:53: Da war mein Körper nicht so wie ich ihn hätte haben wollen.

00:05:56: Eigentlich hab ich nie auf Dauer die Diät gesetzt und ich war wahnsinnig diszipliniert.

00:06:01: Auch wenn da ein paar Momente waren, in denen ich ahnen konnte was intuitives Essen bedeuten könnte, war das doch sehr viel Disziplin!

00:06:09: Und auch das Vergleichen hat mir aufgehört.

00:06:11: Ich war nicht so stark wie den anderen, ich konnte immer noch nicht schneller laufen.

00:06:14: aber dennoch war das von Anfang So ein Anfang, dass ich meinen Körper mag.

00:06:19: Das erste Mal!

00:06:21: Und dann war alles auf einmal weg.

00:06:22: Ich hab das einfach weggefressen.

00:06:24: Ich habe ihn so groß werden lassen und in meiner Warte hab' ich versagt... ...ich hab die Kontrolle verloren.

00:06:29: Und ich lass wirklich nur manchmal den Gedanken zu,... ...dass es einen Symptom meiner Erkrankung ist, meiner Essstörung.

00:06:35: Sondern da ist mehr noch der Gedanke ''Ich hab

00:06:37: versagt!''.

00:06:39: Ich hab die kontrolle einfach verloren.

00:06:41: Ich habs keine Disziplin.

00:06:42: Also ich hab hier erst langsam in den letzten Jahren gemerkt,... Und das bei mir im Punkt der Essenheit ziemlich viel durcheinander ist, dass ich erst mal lernen will überhaupt keine Fressernfälle mehr zu haben.

00:06:52: Da hab' ich auch gemerkt, dass mir das doch gar nichts bringt mich ständig!

00:06:56: Das heißt mein Körper ständig fertigzumachen und ihn zu hassen.

00:06:59: Also wollte ich es auch ein Therapieziel sein lassen meinen Körper zu akzeptieren.

00:07:04: Ich habe die Formulierung damals mit Absicht so gewählt Mir war's zuviel zu sagen, ich will mein Körper lieben.

00:07:11: Nein, ich wollt den einfach akzeptiert einfach neutral da sein lassen.

00:07:16: Nichts Negatives, nichts Positives in einfach Daseinlassen!

00:07:19: Also was habe ich nun als Is-Zustand dieses Ziels benannt?

00:07:22: Zum einen Gedankenkreisen immer um den dicken Körper In Verbindung mit einem sogenannten Fettfilter so hab' ich das genannt.

00:07:29: also dass ich mein ganzes Leben durch so ein FettFilter sehe wie zum Beispiel ach die Kleidung sieht eh an meinem Körper nicht gut aus weil der ist zu dick.

00:07:37: oder das kannst du dir eh nicht erlauben jetzt da laut zu sein weil ich biete zu viel Angriffsfläche Ich bin ja nicht schön genug.

00:07:44: Also alles, was ich tue und sage wird durch diesen Filter gesehen und auch gezogen.

00:07:49: Und dann habe ich auch noch weiterhin beschrieben dass sich mein Leben als Leben auf der Pausentaste bezeichne.

00:07:56: Denn erst wenn du endlich abgenommen hast Dann kann ich Essen gehen genießen weil jetzt denken alle was frisst sie eigentlich alles in sich rein?

00:08:04: Darf die das überhaupt nicht so viel dick?

00:08:05: Dass ich überhaupt Leben genießen kann dass ich wieder tanzen gehe Ja Weiteres Merkmal meines Ist-Zustands.

00:08:11: Dick sein heißt weiterhin krank sein, denn ich habe ja wegen des Zusammenbruchs oder des Burnouts der Depression und der Essstörung so zu genommen heisst solange ich dick bin bin ich unerfolgreich und man sieht einfach dass es mir immer noch nicht gut geht.

00:08:24: das ist noch nicht erfolgreich aus dem Burnout geschafft habe.

00:08:27: Und weiterer Punkt?

00:08:27: Der Blick in den Spiegel macht mich traurig.

00:08:30: also fast alle diese Punkte die den Istzustand beschreiben hab ich damals mit zehn für sehr stark ausgeprägt bezeichnet also von eins bis gerade da ausgebrickt bis zehn halts sehr stark ausgeprägt wo ein ist Zustand, da auch ein soll Zustand und so wie sollte der sein?

00:08:44: Ich habe es so definiert.

00:08:45: Der Blick in den Spiegel sollte nicht mehr sein dass ich traurig bin sondern das sollte einfach neutral sein!

00:08:51: Ich will Momente genießen ohne diesen Fettfilter will einfach mein Leben leben ohne diesen Filter und dadurch einfach mehr mentale Energie haben die ich sonst auf all diese destruktiven Gedanken rund um meinen Körper verwende.

00:09:03: Und dadurch mehr Leichtigkeit spüren und vor allem mehr freier Dinge zu tun, einfach zu machen und zu sagen ohne darüber nachzudenken was denken die anderen jetzt?

00:09:11: Du bist doch eigentlich zu dick um das zu sagen du bist so dick um es zu tragen etc.

00:09:16: Und wo stehe ich jetzt?

00:09:18: Sehr gute Frage.

00:09:19: Wir haben mit dem Ziel im August letzten Jahres begonnen und es gab echt gute Momente, aber richtig starke Tiefpunkte!

00:09:26: Und ich würde sagen beim Ist Zustand... und auch beim Sollzustand?

00:09:30: Ja ist alles vom mittleren Bereich vielleicht bei fünf das war mal höher und dann war's mal wieder tiefer.

00:09:35: Es ist besser, aber um ehrlich zu sein es fällt mir immer noch so schwer mich so zu akzeptieren oder vielleicht will ichs auch gar nicht weil Ich mir einfach nicht gefalle und ich frag mich natürlich Warum gefall ich mir nicht?

00:09:49: Weil ... reingesundheitlich ist alles in Ordnung.

00:09:52: Checkup, oder wie nennt man das?

00:09:54: Beim Hausarzt zumindest.

00:09:55: Das ist doch ein Check-up, glaub ich ja!

00:09:57: Sehr geringe Wahrscheinlichkeit für irgendwelche Herzkreislauferkrankungen, Blutwerte, Topp.

00:10:01: also alles in ordnung.

00:10:02: und jetzt mach' ich auch wieder regelmäßig CrossFit.

00:10:05: Und auch da hab' ich ja gemerkt es tut mich gut und dass sich doch ein wenig mehr stolz und vielleicht auch manchmal Freude über meinen eigenen Körper empfinde.

00:10:12: Aber... Ich gefalle mir nun mal nicht Und ich frag mich natürlich auch Wie sehr da das eingebrickte Schönheitsideal mich davon abhält, überhaupt in Erwägung zu ziehen, dass ich okay bin.

00:10:24: In mir ist halt wirklich der Gedanke, dass sich nicht so wie ich jetzt bin gar nicht schön finden darf!

00:10:29: Ja und gleichzeitig merke ich halt auch, dass es mir egaler wird... Ich gefallen mir vielleicht gerade nicht aber manchmal wird mir egal was andere denken könnten Denn das ist oft so ein Gedanke in mir.

00:10:41: Und früher so oft, was denken die jetzt von dir?

00:10:43: Dass du dich so hängen lässt, dass du halt immer noch krank bist und vor allem nicht erfolgreich bist und dass du hässlich bist.

00:10:48: und warum traust du dich überhaupt und warum hast du das an?

00:10:50: Also ich versuche jetzt eigentlich... ...die Momente zu genießen indem ja mein Körper egal ist oder ich mich auch mal drüber freue.

00:10:57: Aber indem ich da nicht nur an ihn und meinen Aussehen denke Ich versuch es auch im Nachhinein dann noch zu mich daran zu erfreuen, das zu feiern.

00:11:07: Wow da hast du es einfach mal gemacht ohne drüber nachzudenken wie du gerade aussehst?

00:11:11: Einfach gemacht!

00:11:12: Und vielleicht versuche ich jetzt auch mal dass ich die Momente mir genauer anschaue in denen ich mich nicht mag und vielleicht sind ja auch von anderen Dingen geprägt, dass da an dem Tag vielleicht was war was ein uraltes Gefühl von Zurücksetzung ausgelöst hat oder irgendein anderes blödes Gefühl und ich mich deswegen im ganzen Fragesteller also dann auch mein Körper.

00:11:32: Und was ich auch merke ist, dass ich erst angefangen habe meinem Körper überhaupt zu vertrauen.

00:11:37: Also den signalenzufahren Trauen die er mir schickt Dass ich wirklich müde bin und körperlich keine Kraft für das Training habe.

00:11:43: Ich hatte ja auch vor meinem Zusammenbruch das alles völlig ignoriert.

00:11:47: Da musste ich Trainingsabrechen weil mich schwindelig war und ich hab das völlig ignorieren Und ich muss so gehen?

00:11:52: Da hat mir in den letzten Monaten auch ein Fitness tracker geholfen und ich konnte da in der App sehen Das der Tracker gemerkt hat, dass es meinem Körper nicht gut geht Und es war gerade für meine innere Antreiberin wichtig, dass ich der das mal sagen konnte.

00:12:05: Die hat halt immer geprült ach fatsch bist du schwachst bist du faul?

00:12:09: zum sport zu gehen muss dich halt ein bisschen hindrängen.

00:12:12: Den tracker habe ich übrigens wieder gekündigt weil ich will mich einfach nicht in gefahr bringen mich von dem ding noch unter druck setzen zu lassen.

00:12:18: Es hat mir jetzt einfach geholfen zu sehen.

00:12:21: Es hat mehr als einfach gehorfen zu sehn.

00:12:23: Ja mein körper ist wirklich müde und es ist noch einen weg aber ich vertraue mir mehr Und ich weiß nun langsam, wann es wirklich keine Zeit für ein Training ist weil ich einfach zu fertig bin.

00:12:36: Weil ich so müde bin!

00:12:38: Weil ich die Kraft nicht habe oder ob es reicht einfach ein langsameres Tempo einzulegen.

00:12:43: und da bin ich auch meinen Trainer sehr dankbar dass sie das auch akzeptieren weil mich muss man dann nicht antreiben das mache ich schon das mach ich schon genug selbst.

00:12:51: also meine Antreiberin ist gut.

00:12:53: aber wie geht's jetzt weiter?

00:12:54: Und ehrlich gesagt gerade weiß ich es nicht.

00:12:57: Ich mache einfach mal weiter wie bisher.

00:12:59: Manchmal klappt es ja, die Momente in denen mir egal ist was andere denken könnten werden ja mehr und dass ich weiterhin mit Freude zum Sport gehe weil da merke ich meine Selbstwirksamkeit.

00:13:10: und auch nochmal Mimo an die Antreiberin nein!

00:13:12: Ich muss mich da nicht hin zwingen.

00:13:14: also wenn ich genug Kraft und Energie habe gehe ich da einfach hinten mit einer Leichtigkeit das genau wie im Podcast.

00:13:20: Ich mach's dann einfach ja und auch das mit dem Essen Ich hab's noch nicht so richtig raus regelmäßig zu essen und auch meinem Hungergefühl zu vertrauen.

00:13:27: Das fühlt mich echt noch schwer, weil ich komm oft noch in den Bereichen, dem ich dann übermessig Hunger habe... Also ich kann doch net so auszerrieren, wenn ich ein bisschen Hunger habe, dass Zeit für einen Snack ist, damit ich nicht später diesen übermäßigen Hunger hab und dann über mein Hunger esse oder über das Settings-Gefühlen sowas richtig.

00:13:43: Und ich denke da auch derzeit noch über eine Ernährungscoaching nach speziell für Frauen im Wechseljahren falls da jemand was weiß gerne nachrichte mich.

00:13:50: Ich merke halt gerade, dass mein Körper sich wahnsinnig verändert und das er auch ändert was er verträgt und was er nicht verträg.

00:13:56: Also um ehrlich zu sein ich habe da jetzt keine Lösung gerade!

00:14:00: Ich mache jetzt einfach mal weiter und halte euch auf dem laufenden und was ich versuchen will ist mehr dankbarkeit zu spüren, dankbar zu sein für diesen körper und den weg den wir schon wirklich lange miteinander gehen an der mich eigentlich alles machen lässt.

00:14:16: Also Freude empfinden, Familienfreundinnen umarmen, die Nellie streicheln, Therapie zu machen, Podcasts und Sport zu machen Essen schmecken, wie lecker Essen sein kann Blumen riechen das Wasser spüren wenn mein Pool oder ins Meer geht dieses Leben überhaupt zu leben.

00:14:34: Und jeden Tag darf ich dankbar sein dass er da ist und mit mir all das durchgestanden hat und weiterhin noch da ist.

00:14:42: Und in diesem Sinne wünsche ich dir ganz viel im Moment der Tonkbarkeit und es ist so schön, dass es dich gibt.

00:14:47: Du bist genau wie du bist!

00:14:50: Genau richtig!

00:14:51: Falls du jetzt ein gutes Ernährungscoaching für Frauen und Wechseljahren kennst oder Fragen hast Anmerkung, Kritik was auch immer die auf dem Herzen liegt schreib mir gerne an zusammengeschrieben www.avikatze.de.

00:15:03: Bei Instagram findest du mich auch unter Avikatse und wenn dir die Folge beziehungsweise der Podcast gefällt hinterlasst gern eine Bewertung.

00:15:10: dann wird er vielleicht auch anderen vorgeschlagen und aktiviere die Glocke.

00:15:13: Dann wirst du benachrichtigt, wenn es eine neue Folge gibt!

00:15:15: Und damit Danke, dass du Zeit mit mir verbracht hast.

00:15:19: Bis zum nächsten Mal, deine Marike.

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